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Software AG baut Stellen ab

05.12.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Restrukturierung der Software AG (Computerwoche online berichtete) wird nach den Wortden des Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Streibich nicht ohne betriebsbedingte Kündigungen laufen. "Wir werden nicht für alle betroffenen Mitarbeiter Alternativen finden", erklärte Streibich während einer Pressekonferenz heute Vormittag in Frankfurt. Konkrete Zahlen zum Umfang des geplanten Stellenabbaus wollte Streibich noch nicht nennen, da man zunächst Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern führe. Die avisierten Einsparungen von zehn Millionen Euro für das kommende Jahr und 20 Millionen Euro ab 2005 sollen sämtlich im Personalbereich erzielt werden, wobei rund 20 Prozent davon auf das Ausland entfallen.

Die angekündigte Auslagerung technischer Unterstützungsleistungen betrifft laut Streibich lediglich den so genannten Third-Level-Support; das Know-how in der Kernproduktentwicklung verbleibe wie gehabt in Deutschland und den USA. Das Darmstädter Unternehmen erwartet, dass sich der im kommenden Jahr reduzierte Aufwand für Forschung und Entwicklung - im Gespräch sind rund 50 Millionen Euro respektive etwa zwölf Prozent vom Umsatz - nicht negativ auf die Einnahmen auswirken wird. (tc)