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Softmatic organisiert um

16.11.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Sechs Wochen nach Amtsantritt des neuen Alleinvorstandes Karl Heinz Claes hat die Softmatic AG eine Reorganisation des Unternehmens beschlossen. Demnach soll es bei der Softwareschmiede künftig weniger Tochtergesellschaften aber mehr Niederlassungen geben. Ziel sind laut Ad-hoc-Meldung die Stärkung des Vertriebs sowie Kostensenkungen durch Synergien. Dazu fungiert die Softmatic AG künftig als Holding-Dach ohne operative Aufgaben. Acht Stellen in der Verwaltung sollen entfallen, weitere Streichungen sind allerdings nicht vorgesehen. Im Softwaregeschäft werden sich die Niederlassungen künftig auf Vertrieb und Kundenprojekte konzentrieren. Außerdem will das Unternehmen die Vertriebseinheit Systec GmbH mit Wirkung vom 1. Januar 2002 in der Tochtergesellschaft Systec AG in Bielefeld aufgehen lassen. Der Firmensitz der Systec GmbH in Norderstedt wird neben Hannover, Kassel, Bielefeld und Halberstadt

eine von fünf Geschäftsstellen der Systec AG. Vornehmliche Aufgabe der Geschäftsstellen ist der Vertrieb von Software. Zentrale Entwicklungseinheit wird die Systec Solutions GmbH. Außerdem übernimmt die Systec AG als Systemhaus künftig die Aufgaben Hardware, Service, Vernetzung und den technischen Kundendienst.

Wie Softmatic außerdem mitteilte, liegen nach bisherigen Hochrechnungen die Zahlen des dritten Quartals im Plan, ein Umsatz von 51 Millionen Mark bis zum Jahresende bleibe realistisch. Im ersten Halbjahr 2001 hatte Softmatic den Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 15,2 auf 10,6 Millionen Mark verringert. Gleichzeitig war der Umsatz von 32,7 auf 23,6 Millionen Mark gesunken, das sind 46 Prozent der geplanten Einnahmen im laufenden Geschäftsjahr (Computerwoche online berichtete).