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SoftM steigert Umsatz um 36 Prozent

27.03.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die SoftM Software und Beratung AG steigerte im vergangenen Geschäftsjahr ihren Umsatz um 36 Prozent - von 45,4 Millionen Euro im Vorjahr auf 61,6 Millionen Euro. Nach Angaben des Münchner Unternehmens ist das Wachstum zum größten Teil organischen Ursprungs, da nur 4,7 Millionen Euro der um 16,6 Millionen Euro gestiegenen Einnahmen durch Übernahmen beziehungsweise Beteiligungen zustande kamen. So hatte SoftM etwa Anfang Oktober vergangenen Jahres die IBM-Finanzsoftwaretochter DKS übernommen (Computerwoche online berichtete). Wie das Unternehmen mitteilte, wurde im Geschäftsfeld Hardware ein Zuwachs um mehr als 50 Prozent, von 18,4 Millionen auf 28,7 Millionen Euro, erzielt. Gründe für den Anstieg waren laut SoftM eine verbesserte Marktnachfrage, der Abbau des Auftragsstaus

aus dem Jahr 2000 sowie Lieferungen an die update Systemintegration GmbH. Die Münchner hatten sich im November vergangenen Jahres an dem Kulmbacher Unternehmen mit 36 Prozent beteiligt. Die Einnahmen im Beratungsgeschäft stiegen 2001 um rund 24 Prozent von 19,4 Millionen auf 24 Millionen Euro, während der Bereich Standardsoftware ein Umsatzwachstum von rund 17 Prozent verzeichnete.

Vor Steuern (Ebt) erzielte der Anbieter von ERP-Standardsoftware (Enterprise-Resource-Planning) für mittelständische Unternehmen einen Gewinn in Höhe von 1,3 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr noch ein Minus von 1,2 Millionen Euro geschrieben worden war. Nachdem SoftM die Verlustzone verlassen konnte, rechnet das Unternehmen im laufenden Geschäftsjahr mit einer Umsatzsteigerung von 17 Prozent auf 72 Millionen Euro. Das Wachstum soll vor allem in den Geschäftsbereichen Software und Beratung erzielt werden. Den Vorsteuergewinn wollen die Münchner um 85 Prozent auf 2,4 Millionen Euro erhöhen. (mb)