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SoftM startet verhalten ins neue Geschäftsjahr

19.05.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Münchner ERP-Spezialist SoftM hat im Anfangsquartal 2005 einen deutlichen Umsatzrückgang verbucht. Wie das Unternehmen bekannt gab, schrumpften die Einnahmen in den traditionell umsatzschwachen ersten drei Monaten gegenüber dem Vorjahrszeitraum um knapp 16 Prozent auf 16,6 Millionen Euro. Dabei stiegen die Erlöse im Bereich Standardsoftware um 300.000 auf 3,5 Millionen Euro. Gleichzeitig sanken jedoch die Beratungsumsätze um 500.000 auf 5,4 Millionen Euro. Der Bereich Systemintegration brach sogar um 2,7 Millionen auf 7,7 Millionen Euro. Der Vergleichsumsatz des Vorjahres war hier allerdings durch einen Großauftrag außergewöhnlich hoch ausgefallen, merkte SoftM an.

Unter dem Strich fiel ähnlich wie im Vergleichsquartal ein Nettoverlust von rund 600.000 Euro an. Die Münchner profitierten dabei jedoch von einer Steuergutschrift in Höhe von 342.000 Euro. Das Minus vor Steuern (Ebt) weitete sich dagegen von 550.000 auf 926.000 Euro aus.

Obwohl die konkreten Vertriebsprojekte aus Sicht von SoftM zunehmen, geht das Management vorerst nicht von einer allgemeinen und anhaltenden Auflösung des IT-Investitionsstaus im Mittelstand aus. Bei der Jahresplanung 2005 sei diese Entwicklung bereits berücksichtigt worden, erklärte das Unternehmen. (mb)