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SoftM erfüllt die schwachen Vorgaben

21.05.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die SoftM Software und Beratung AG konnte ihr Umsatzziel für das Anfangsquartal 2003 trotz anhaltend schwieriger Rahmenbedingungen übertreffen. Zwar sanken die Einnahmen gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum von 15,1 Millionen auf 14,9 Millionen Euro. Das Münchner Softwarehaus hatte im Vorfeld jedoch lediglich mit 14,1 Millionen Euro Umsatz gerechnet. Im Detail betrachtet, gingen die Einnahmen in den Bereichen Software und Beratung im Jahresvergleich leicht zurück, während die Hardwareerlöse anstiegen.

Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) reduzierte sich von 1,5 Millionen Euro im Vorjahresquartal auf aktuell 600.000 Euro. Als Vorsteuerergebnis (EBT) wies SoftM ein Minus von 800.000 Euro aus, während in den ersten drei Monaten 2002 mit 100.000 Euro noch ein leichtes EBT-Plus erzielt worden war. Im Vorfeld hatte das Unternehmen einen Vorsteuerverlust von 700.000 Euro erwartet. Unter dem Strich sammelte der ERP-Lösungsanbieter einen Fehlbetrag von 600.000 Euro an verglichen mit minus 300.000 Euro im Anfangsquartal 2002.

Da die Planziele in etwa erreicht wurden, bestätigte die SoftM-Führung die früheren Prognosen für das Gesamtjahr. Demnach erwarten die Münchner, bei Umsatz und EBT das Vorjahresniveau zu halten. 2002 hatte das Unternehmen bei Einnahmen von 76 Millionen Euro einen EBT-Gewinn in Höhe von 1,6 Millionen Euro erzielt. (mb)