Tools für Facebook, Twitter, Google+

Social Media messbar machen

14.08.2011 | von Bernd Reder (Autor) 
freier Journalist mit den Schwerpunkten Netzwerke, IT und Telekommunikation in München.

Postling: Newcomer mit Schwerpunkt USA

Der Social-Media-Management-Service Postling ist noch stark auf Kunden in den USA fixiert.
Der Social-Media-Management-Service Postling ist noch stark auf Kunden in den USA fixiert.
Foto: Bernd Reder

In die Kategorie Social-Media-Management-Tools fällt Postling. Die Web-Plattform aus den USA zielt vor allem auf kleinere Unternehmen. Unterstützt werden Facebook, Linkedin und Twitter, außerdem Blogs, Flickr und Youtube. Von einem zentralen Dashboard aus kann der User alle Plattformen mit Content versorgen. Dies ist auch zeitversetzt möglich.

Hilfreich ist, dass Kommentare, die Nutzer aus Blogs oder Social-Media-Plattformen veröffentlichen, umgehend auf dem Dashboard von Postling aufscheinen. Das macht es einfacher, direkt auf solche Posts zu antworten. Allerdings leidet die Übersichtlichkeit, wenn viele Kommentare eingehen.

Integrierte Workflow-Funktionen erlauben es, Mitarbeitern Rechte einzuräumen, etwa auf bestimmten Plattformen wie Facebook Beiträge zu verfassen. Zu den Monitoring-Funktionen zählt die Suche nach Keywords, inklusive Benachrichtigung mittels E-Mail. Leider ist Postling derzeit stark auf Nutzer in den USA fixiert. Das ist schade, denn das Tool ist relativ preisgünstig: Eine Testversion, die 30 Tage aktiv ist, kostet 1 Dollar. Pro Social-Media-Service, den ein User verwalten möchte, sind 3 Dollar pro Monat fällig.

Fazit: Wohin die Reise bei Postling geht, ist derzeit noch nicht absehbar. Auf der Haben-Seite stehen die intuitive Bedienung und die Option, aus dem Tool heraus schnell auf Posts reagieren zu können. Nicht überzeugen kann die Bindung an Services wie Yelp und Citysearch, die vor allem in den USA verbreitet sind. Das schränkt den Nutzwert für User in Europa und Deutschland ein.