Tools für Facebook, Twitter, Google+

Social Media messbar machen

14.08.2011 | von 
Bernd Reder
Bernd Reder ist freier Journalist mit den Schwerpunkten Netzwerke, IT und Telekommunikation in München.
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Brandwatch: Monitoring Made in Great Britain

Brandwatch überwacht eine Vielzahl von Quellen, von Blogs über Firmen-Web-Sites bis hin zu Social-Media-Plattformen.
Brandwatch überwacht eine Vielzahl von Quellen, von Blogs über Firmen-Web-Sites bis hin zu Social-Media-Plattformen.
Foto: Bernd Reder

Mit einem Startpreis von umgerechnet rund 500 Euro zählt Brandwatch zu den Tools im mittleren bis gehobenen Preisbereich, mit denen sich Social-Media-Aktivitäten überwachen lassen (Monitoring). Die Plattform der britischen Firma analysiert Blogs, Firmen-Websites, Social-Media-Dienste wie Facebook und Twitter, Video-Dienste wie Youtube, News-Web-Sites und Foren - eine breite Palette. Diese Quellen lassen sich auf Keywords und die Nennung von Firmennamen und Markenbezeichnungen hin untersuchen.

Eine Besonderheit von Brandwatch ist, dass die Daten "bereinigt" werden, bevor sie dem User präsentiert werden. Das heißt, der Dienst filtert Dubletten, Spam und nicht relevanten Content aus. Die Ergebnisse lassen sich unter anderem anhand der Sprache sortieren. Die Benutzeroberfläche und das Aufsetzen eines Accounts stellen den Nutzer vor keine Probleme. Über ein API (Application Programming Interface) lässt sich Brandwatch an die hauseigene IT andocken. Die Plattform unterstützt die Analyse von Content in 14 Sprachen, darunter Deutsch, Spanisch und Türkisch. Positiv ist, dass Ansprechpartner in Deutschland zur Verfügung stehen.

Fazit: Für den Preis bietet Brandwatch ein akzeptables Preis-Leistungsverhältnis für ein Social-Media-Monitoring-Tool. Positiv: die Lokalisierung (Deutsch) und die Integrationsmöglichkeiten mit IT-Systemen des Anwenders.