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So verschwindet "Songs of Innocence" von U2 wieder vom Apple-Gerät

16.09.2014
Bei der Präsentation von iPhone 6 und Apple Watch hatte U2 einen großen Auftritt. Apple-Chef Tim Cook verkündete, alle iTunes-Nutzer bekämen das neue U2-Album "Songs of Innocence" umsonst und automatisch in ihre iTunes-Bibliothek geliefert. Doch das wollen gar nicht alle.
Gratis-Album von U2: Zweifelhafter Marketing-Gag von Apple und U2-Frontman Bono
Gratis-Album von U2: Zweifelhafter Marketing-Gag von Apple und U2-Frontman Bono
Foto: Apple

Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul - Sprichwort hin, Sprichwort her, nicht jeder will ungefragt beschenkt werden. So ging es offenbar vielen iTunes-Nutzern, die sich nicht für die Musik von U2 erwärmen können. Nach der iPhone-Keynote fanden sie aber trotzdem das kostenlose U2-Album "Songs of Innocence" in ihrer iTunes-Bibliothek wieder - und beschwerten sich lauthals, schließlich ist die eigene Musik-Auswahl eine sehr persönliche Sache, in die man sich ungern hereinreden lässt.

Wer partout nicht von Bono und seinen Kollegen mit kostenloser Musik beglückt werden will, kann jetzt allerdings aufatmen, denn Apple hat vergleichsweise flott reagiert. Über eine spezielle Website können die iTunes-Anwender das U2-Album aus ihrer iTunes-Sammlung entfernen.

Den U2-Download "Songs of Innocence" erhält jeder iTunes-Nutzer automatisch.
Den U2-Download "Songs of Innocence" erhält jeder iTunes-Nutzer automatisch.
Foto: Apple

Wer partout nicht von Bono und seinen Kollegen mit kostenloser Musik beglückt werden will, kann jetzt allerdings aufatmen, denn Apple hat vergleichsweise flott reagiert. Über eine spezielle Website können die iTunes-Anwender das U2-Album aus ihrer iTunes-Sammlung entfernen.

Man sollte sich allerdings gut überlegen, ob man das Album wirklich nicht haben möchte, denn sind die Songs of Innocence erst einmal entfernt, müssen sie erneut über den iTunes Store hinzugefügt werden. Das ist allerdings nur bis zum 13. Oktober kostenlos, danach muss für das U2-Album bezahlt werden. Dauerhaft etwas zu verschenken haben nämlich weder Apple noch U2.

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