5 Tipps

So vermeiden Sie Druckerausfälle

Armin Weiler
Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
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Der Drucker streikt. Das kostet Nerven und unter Umständen auch richtig viel Geld. Doch die häufigsten Druckerfehler lassen sich leicht vermeiden. Wir sagen wie.

Fällt der Drucker aus, kann das richtig Stress verursachen. Angefangen von dem persönlichen Ärger und der verlorenen Zeit, die man mit der Fehlersuche verbringt. Bis hin zu finanziellen Verlusten, weil Aufträge nicht rausgeschrieben werden können oder wichtige Unterlagen für das nächste Meeting fehlen.

In einer aktuellen Studie von Dokulife in Zusammenarbeit mit Druckerhersteller Brother wurden unter anderem auch die häufigsten Gründe, warum das Druckgerät nicht druckt, ermittelt. Doch die häufigsten Druckerfehler lassen sich leicht vermeiden. Unsere Schwesterpublikation Channelpartner hat in Zusammenarbeit mit Brother die Fehlerursachen analysiert und gibt Tipps wie Sie und Ihre Kunden diese Fehler vermeiden können.

Fehlerursache: Fehlende Verbrauchsmaterialien

Prozesse und Verantwortung sind die Schlüssel, um Ausfallhäufigkeit und Ausfallzeit zu reduzieren. Eine Automatisierung, etwa der Verbrauchsmaterialbestellung durch das Gerät selbst, kann eine sinnvolle Maßnahme sein, um die Ausfallhäufigkeit zu reduzieren, weil der frische Toner beim Gerät ankommt, bevor der alte aufgebraucht ist.

Tipp 1: Eine strukturierte Verbrauchsmaterialversorgung, etwa über Managed Print Services, trägt dazu bei, die Prozesse zu optimieren und sowohl die Ausfallhäufigkeit als auch die Ausfallzeit zu reduzieren.

Jedoch gehen die positiven Effekte wieder verloren, wenn sich von mehreren Nutzern keiner für das Gerät verantwortlich fühlt und den Toner auch ersetzt. Geräte mit persönlicher Verantwortung (Arbeitsplatzgeräte) fallen zwar nicht seltener wegen Verbrauchsmaterialmangels aus als Etagengeräte ohne persönliche Verantwortung eines Anwenders (nicht Administrator), aber es zeigt sich, dass die Geräte umso schneller wieder betriebsbereit sind, je höher der Grad der persönlichen Verantwortung ist.

Tipp 2: Es empfiehlt sich auch bei Etagen- oder bei Arbeitsgruppengeräten unter den jeweiligen Anwendern einen "Druckerpaten" zu benennen, der für Papier und Tonernachschub sowie für die erste Hilfe zuständig ist.

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