Speicherspezialist Kingston

So profitiert der CIO von SSD-Storage

Wolfgang Herrmann ist Deputy Editorial Director der IDG-Publikationen COMPUTERWOCHE und CIO. Zuvor war er Chefredakteur der Schwesterpublikation TecChannel und stellvertretender Chefredakteur COMPUTERWOCHE. Zu seinen thematischen Schwerpunkten gehören Cloud Computing, Data Center, Virtualisierung und Big Data.
Mit SSD-Upgrades können Unternehmen den Lebenszyklus von Notebooks und PCs verlängern und auf diese Weise Kosten sparen, wirbt der Storage-Anbieter Kingston Technology.

Solid State Disks (SSD) bieten im Vergleich zu herkömmlichen magnetischen Festplatten einige Vorteile. Sie sind schneller, nehmen weniger Platz in Anspruch und sind aufgrund fehlender beweglicher Teile deutlich robuster. Der Knackpunkt: Geht es um die Kosten in der Unternehmens-IT sind die Flash-Speicher noch immer deutlich teurer als klassische Hard Disks. Daran dürfte sich auch in Zukunft nur wenig ändern. Wo also liegt der berühmte Business Case für die schnellen SSDs?

Darwin Chen, Vice President Flash beim Storage-Spezialisten Kingston Technology, beantwortet die Frage so: Für den CIO könne der Nutzen in einem verlängerten Lebenszyklus der eingesetzten Client-Hardware liegen. Das gelte insbesondere für Notebooks. Chen macht eine einfache Rechnung auf, die in etwa so aussieht: Für ein typisches Business-Notebook geben Unternehmen zwischen 800 und 1000 Euro aus. Ist das reguläre Ende des Lebenszyklus nach fünf, in manchen Fällen auch drei Jahren erreicht, ständen IT-Verantwortliche gerade in Zeiten knapper Budgets vor der Entscheidung: Ersetzen oder Upgraden?

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Mit einem Kingston Upgrade-Kit für beispielsweise 250 Euro könnten Unternehmen ihre Notebooks aufgrund der damit gewonnenen Leistungssteigerung - die Rede ist von 30 bis 40 Prozent - noch mindestens zwei, in einigen Fallen sogar fünf Jahre länger nutzen, argumentiert der Manager. Unterm Strich bliebe eine theoretische Einsparung in Höhe der Differenz zwischen Ersatzrechner und Upgrade-Kit. Im Beispiel könnte der Betrag also mindestens 550 Euro ausmachen. Schon bei einer zweistelligen Anzahl genutzter Mobilrechner würde sich ein Upgrade also rechnen, so Chen, ganz zu schweigen von den vielen hundert oder gar tausend Notebooks die Großunternehmen wie Banken oder Versicherungen nutzen.