Ratgeber

So migrieren Sie richtig auf Unified Communications

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Frühzeitige Vorbereitung schützt vor unliebsamen Überraschungen und hilft, die Vorteile der neuen Technik voll auszunutzen.

Viele Unternehmen zögern immer noch mit der Einführung von Unified Communications und verschenken damit mögliche Wettbewerbsvorteile. Die Vorbehalte gegenüber der neuen Technik kommen allerdings nicht von ungefähr: Die Umstellung eines Unternehmens auf eine plattformübergreifende Kommunikation, die mobile Endgeräte, Filialen, Partner sowie möglicherweise noch Lieferanten einbindet und zudem in wichtige Geschäftsprozesse eingreifen soll, ist nicht trivial. Verstärkend kommt hinzu, dass die unzähligen Features einschlägiger Lösungen bezahlt werden wollen. Im Übrigen verwandeln sie die IT-Infrastruktur auf unbestimmte Zeit in eine Baustelle.

Cisco-Manager Manfred Bauer räumt ein, dass die Anbieter für manche Missverständnisse zum Thema Unified Communications mitverantwortlich sind: "Wir kommen als Hersteller immer gerne mit dem gesamten Lösungsportfolio und sagen, ab jetzt kannst du alles machen, Video und und und." Dabei gehe es bei den Kundenprojekten in der Praxis eher um ein mittelfristiges, integratives Vorgehen. Insbesondere bei größeren Kunden könne man nicht auf einmal den Schalter umlegen, und plötzlich basiere alles auf IP und könne mit Managed Services bedient werden, erklärt Bauer. Aufgabe der Hersteller sei es demnach, den Kunden klarzumachen, dass es sich um einen schrittweisen Prozess handle.