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So macht sich OpenSUSE 11.1. VorKon

18.03.2009
Seine erste Berührung mit Informatik erfolgte an einem C64 samt Floppy VC 1541. Von Anfang an nutzte er diesen faszinierenden Heimcomputer nicht nur zum Daddeln, sondern auch für die Basic-Programmierung. Unter anderem half er seinen damals etwas müden Kopfrechnen-Fähigkeiten auf die Sprünge, indem er ein Programm schrieb, das immer zwei zufällig ausgewählte Zahlen zur Multiplikation stellte. Im Hintergrund lief ein Timer. Nur wenn er das Ergebnis innerhalb des vorgegebenen Zeitraums, der leider manchmal zu knapp bemessen war, richtig eintippte, bekam er einen Punkt gutgeschrieben. Seine Highscore-Ergebnisse waren durchwachsen, seine Programmierkenntnisse dafür umso besser. Der Lehrstuhl, an dem er als studentische Hilfskraft angestellt war, gehörte seinerzeit zu den Vorreitern in Sachen IT. Man übersetzte damals die griechischen Inschriften der antiken Stadt Hierapolis – heute ist dieses türkische Pamukkale bekannt durch seine Kalksinter-Terrassen. Die wissenschaftlich korrekt erfassten und kommentierten Inschriften bearbeiteten Dirscherl und Kollegen zunächst in Wordperfect. Anschließend landeten die Texte in einer Datenbank, die auf CD gepresst und für sündhaft viel Geld weltweit verkauft wurde. Über dieses epigraphische Datenbankprojekt, diverse C-Programmierereien auf Unix-Systemen und seine ersten Experimente mit Linux landete er schließlich professionell bei der IT. Seit den späten 1990-ern nutzt er Linux als Produktivsystem, seit Anfang der 2000-er Jahre ist Linux sein hauptsächliches OS. Nach vielen Jahren mit Suse Linux und Open Suse und zwischendurch Ausflügen zu Red Hat und Debian landete er bei Ubuntu und erledigt damit alle Arbeiten. Linux und C ist er bis heute treu geblieben – nach einem Ausflug zu PHP und MySQL. Mittlerweile bastelt er auch mit Arduino. Bei pcwelt.de betreut er vor allem Business-IT-Themen und hat den Auto & Technik-Bereich von Null beginnend aufgebaut. Seine Tests der Infotainmentsysteme in modernen Fahrzeugen gehören zu den ausführlichsten Tests, die man dazu überhaupt finden kann. Daneben schreibt er zudem fast täglich aktuelle Meldungen aus der IT-Welt.
Bei OpenSUSE 11.1 VorKon handelt es sich um eine kostenpflichtige Downloadversion von openSUSE 11.1 in deutscher Sprache, die neben den Standard-Features weitere Hardwaretreiber, Dokumentationsmaterial sowie zusätzliche Anwendungen bietet.

Bei der Installation ist von Unterschieden zur kostenlosen Version von openSUSE 11.1 noch nichts zu merken. So müssen auch bei OpenSUSE 11.1 VorKon die üblichen Installationsschritte, wie das Booten von der DVD und der Weg über den Installationsassistenten durchgeführt werden. Danach ist die Linux-Distribution so gut wie einsatzbereit. Bleibt noch die Wahl zwischen dem brandneuen KDE 4.1.3 Desktop, oder dem Gnome 2.24.1.

OpenSuse ist für die meisten Anwender bereits sinnvoll vorkonfiguriert. Webbrowser, Textverarbeitung und Fotoverwaltung sind bequem über das KDE- oder Gnome-Menü zu erreichen und über Yast2 lassen sich fast alle Systemeinstellungen komfortabel vornehmen. Gerade für Linux Einsteiger kann dann aber ein mühevoller Weg beginnen. Das WLAN oder die Wiedergabe einiger Audio- und Videodateien funktioniert beispielsweise erst nach Installation der richtigen Software. Diese ist aber nicht immer einfach zu finden und setzt manchmal für die Einrichtung grundlegende Linux Kenntnisse voraus.

Hier verspricht openSUSE 11.1 VorKon von Millin einen leichteren Zugang zur Linux-Welt. „VorKon“ steht dabei für „vorkonfigurierte Anwendungen“. So lässt sich etwa ein Fritz!WLAN USB Stick oder ein Nvidia Treiber mit 3D-Beschleunigung einfacher Installieren, als wenn bei der Standard-Ausführung von openSUSE.