Screenshot-Klassiker

Snagit lernt Video-Capturing

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Techsmith hat neue Versionen seines Screenshot-Programms "Snagit" für Windows und Mac angekündigt.
Zu den Highlights von Snagit gehört auch weiterhin die Möglichkeit, einfach eine Webseite in voller Länge zu erfassen.
Zu den Highlights von Snagit gehört auch weiterhin die Möglichkeit, einfach eine Webseite in voller Länge zu erfassen.

Die wichtigste Neuerung in Snagit 11 für Windows und Snagit 2 on Mac ist die Möglichkeit, den Computerbildschirm einfach als Video aufzunehmen und dieses zu teilen. Vereinfacht gesagt hat der Anbieter dazu sein bislang separates Tool "Jing" in Snagit integriert. Die kostenpflichtige "Pro"-Version von Jing läuft angesichts dessen aus; für anspruchsvollere Screencast-Aufgaben hat Techsmith natürlich auch weiterhin sein "Camtasia Studio" (respektive "Camtasia for Mac") im Angebot.

Ansonsten haben die Snagit-Entwickler allerlei Details verbessert. Dazu gehören Bildexport zu Facebook, Twitter und Evernote, Videoexport zu YouTube, Facebook, Twitter, FTP, Camtasia und zum hauseigenen Hosting-Dienst Screencast.com, neu gestaltete Stempel, Einfügen aus der Zwischenablage, eine zentrierte Arbeitsfläche (Windows), einfachere Größenänderung und stufenloser Zoom sowie eine Rechtschreibprüfung für Call-outs (Windows) und Änderung der Hintergrundfarbe, Farbfilter sowie Aufnahmen von der integrierten Webcam (Mac).

Eine neue Lizenz für Snagit (aktiviert je eine Kopie auf Windows und Mac) kostet knapp 48 Euro. Sie umfasst auch 2 Gigabyte Speicherplatz bei Screencast.com und 2 GB Transfervolumen pro Monat. Bestandskunden von Snagit und Jing Pro können für die Hälfte upgraden.