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Smartrac verwaltet sein Wissen mit Typo3

Riem Sarsam ist IDG-Redakteurin und leitet verantwortlich das CIO Leadership Excellence Program (LEP), eine exklusive Fortbildung für IT-Manager, gemeinsam veranstaltet von CIO und der WHU – Otto Beisheim School of Management .
Über eine neue Intranet-Plattform lenkt das Unternehmen den internen Informationsfluss in geordnete Bahnen.
Seit 2008 ist Smartrac im TecDAX notiert.
Seit 2008 ist Smartrac im TecDAX notiert.

E-Mail oder Telefon halfen nicht mehr weiter. Der RFID-Spezialist Smartrac ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen, hat Mitarbeiter eingestellt und neue Standorte eröffnet. "Kaum war der eine E-Mail-Verteiler geschaffen, hatte ihn die Entwicklung schon wieder überholt", erinnert sich Christian Uhl, Member of the Group Executive Team und CFO bei Smartrac.

Für Andreas Petrongari, Head of Corporate Information Technology bei Smartrac, lag die Lösung im Aufbau eines unternehmensweiten Intranet, denn damit ließen sich gleich mehrere Bedürfnisse auf einmal befriedigen: Allgemeine Informationen zu Mitarbeitern (Funktion, Abteilung, Telefonnummer, Adresse) können hier gesammelt und zentral gepflegt werden. Auch bestimmte Richtlinien, etwa die "Travel Policy", lässt sich von jedem im Konzern per Knopfdruck finden. Außerdem erhalten die Kollegen eine Anlaufstelle, wo sie Neuigkeiten zu Produkten oder Märkten finden. Das ist wichtig, weil Smartrac seit Ende 2008 im TecDAX notiert ist und damit zunehmend im Interesse der Öffentlichkeit steht.

Geschlossene Benutzergruppen

Nicht zuletzt war es auch nötig geworden, dem Management ein Medium an die Hand zu geben, mit dem die gesamte Belegschaft einfach erreichbar ist. Darüber hinaus musste die Lösung es erlauben, geschlossene Bereiche für bestimmte Gruppen einzurichten. Im Fall von Smartrac sind dies das Executive Board und ein Raum für die ersten beiden Management-Ebenen. Hier finden sich die für die jeweilige Gruppe relevanten Daten und Informationen, Kennzahlen und Nachrichten.

Schnelle Entscheidung für Typo3

Die Entscheidung für das zuletzt in die Schlagzeilen geratene Content Management System (CMS) Typo 3 war schnell gefallen. Als Open-Source-Lösung verfügt es über eine große Entwickler-Community, die viele Erweiterungen zur Verfügung stellt. IT-Chef Petrongari kannte die Lösung bereits von seiner früheren Tätigkeit. Seiner Ansicht nach erfüllt sie alle gestellten Anforderungen in Bezug auf die flexible und einfache Vergabe von Zugriffsrechten - und mehr noch: "Die Bedienung ist leicht erlernbar und gut zu handhaben." Das erleichtert nicht nur die tägliche Arbeit der Redakteure, sondern hält auch den Aufwand für das IT-Team klein.