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Vernetztes Lernen

Skype will ins Klassenzimmer

01.04.2011
Von pte pte
Lehrende und Lernende aus aller Welt will der Internet-Telefondienst Skype über räumliche Grenzen hinweg miteinander verbinden.
Skype in the Classroom soll Lehrern dabei helfen, sich zu vernetzen - auch global.
Skype in the Classroom soll Lehrern dabei helfen, sich zu vernetzen - auch global.

Mit der neuen Plattform "Skype in the Classroom" bietet er ein Tool, das einen vernetzten Unterricht ermöglicht und digitalen Online-Medien die Tür in die Klassenzimmer weiter öffnen soll. Mangels Ausstattung sind neue Technologien und Web-Kommunikation bisher an einer bedenklich großen Überzahl von Schulen und Bildungseinrichtungen vorübergegangen. Globale Medien und Kontakte im Lehrbetrieb zu nutzen, wird damit aber zumindest vereinfacht.

Skype in the Classroom ist in Kooperation mit Lehrern entstanden und soll ihnen bei der vernetzten Zusammenarbeit mit Kollegen weltweit helfen. Hier finden sie internationale Partnerklassen oder Gastreferenten, die zum Unterricht via Skype an die eigene Schule kommen. Gemeinsame Projekte können je nach Altersgruppen der Schüler, Unterrichtsfächern, Wohnort und Interessensgebieten in die Wege geleitet werden. Zudem ist eine gemeinsame Nutzung von Ideen und Materialien für den Lehrbetrieb leichter möglich als bisher.

Die Suche nach geeigneten Partnerklassen war laut Skype bislang die größte Hürde für den Einsatz des Kommunikationsdienstes im Unterricht. Dieses Problem will der Anbieter nun auf einer neuen Ebene gelöst haben. Schüler werden über das Tool nicht nur an die neuen Web-Technologien, sondern auch etwa an neue Kulturen oder Sprachen sowie grenzenlose zwischenmenschliche Beziehungen herangeführt. Noch befindet sich die kostenlose Plattform in der Beta-Phase, hat jedoch bereits für einige Gemeinschaftsprojekte gesorgt und positive Resonanzen erhalten. Skype hat eine Weiterentwicklung der Community angekündigt. (pte)