Nuance "Nina"

Siri goes Kundendienst

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Der Spracherkennungs-Spezialist Nuance hat mit "Nina" eine Sprachschnittstelle für mobile Kundendienst-Apps vorgestellt.

Nuance, das in den vergangenen Jahren praktisch alles an Spracherkennungs-Technik am Markt aufgekauft hat, bietet Nina als Cloud-Dienst an. Die Lösung enthält einen virtuellen Assistenten, ein passendes Software Development Kit (SDK) und einen Satz APIs, über die Unternehmen Nina in ihre Applikationen einbauen können. Zielgruppe sind unter anderem Banken, Versicherungen und andere Firmen, die ihren Kunden Apps für Kontozugriff und Kundendienst. Aber auch Reisen, Handel und Behörden nimmt Nuance ins Visier.

Wer die virtuelle Assistentin "Siri" aus Apples iOS kennt, weiß in etwa, was man mit Nina-Anwendungen anstellen könnte - eine Rechnung bezahlen zum Beispiel oder Geld zwischen Konten bewegen. Nina lässt sich überdies aber auch zur biometrischen Authentifizierung via Stimmerkennung nutzen - als zweiter Faktor bei der Sicherheit einer mobilen Banking-App sicher nicht uninteressant.