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Sinner Schrader senkt Prognosen

25.04.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) – Wegen der anhaltenden Investitionszurückhaltung bei IT- und Internet-Projekten ist der Umsatz von Sinner Schrader von 4,9 Millionen Euro im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2002 auf 3,7 Millionen Euro im zweiten Dreimonatszeitraum zurückgegangen. Der Web-Dienstleister hat daher seine ursprüngliche Umsatzprognose für das gesamte Geschäftsjahr, das am 31. August endet, von 19,9 Millionen auf 16 Millionen Euro korrigiert. Eine spürbare Wiederbelebung sei “frühestens in der zweiten Jahreshälfte” zu erwarten, heißt es in der jüngsten Ad-hoc-Meldung der Hamburger..

Aufgrund der im zweiten Quartal vorgenommenen Abschreibungen der Netmatic GmbH in Höhe von 14,6 Millionen Euro musste Sinner Schrader einen Nettoverlust von fast 16 Millionen Euro ausweisen. Dieser ist jedoch nicht cash-wirksam, betont das Unternehmen: “Das Nettoergebnis beeinträchtigt die liquiden Mittel in Höhe von 28,9 Millionen Euro in keiner Weise”, so Julia Kretschmann, Leiterin Investor Relations bei Sinner Schrader. Allerdings lag das Ergebnis auch vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen mit 1,5 Millionen Euro im Minus. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres hatte die Web-Agentur auf Ebitda-Basis noch einen Gewinn von 400 000 Euro erwirtschaftet. Im ersten Quartal 2002 lag das Plus bei 35 000 Euro. (sp)