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Sinner Schrader: Geringe Auslastung belastet Ergebnis

13.11.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Dem Hamburger E-Commerce-Dienstleister Sinner Schrader AG gelang es, im Geschäftsjahr 2000/2001 (Ende: 31. August) seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 36 Prozent auf 19,9 Millionen Euro zu steigern. Dennoch musste das Unternehmen auf Pro-forma-Basis einen Fehlbetrag von 3,5 Millionen Euro oder 30 Cent pro Aktie ausweisen. An dieser Stelle stand vor einem Jahr noch ein Gewinn von 2,0 Millionen Euro oder 20 Cent je Anteil. Laut Pflichtmitteilung wurde das Jahresergebnis der Neuen-Markt-Firma im Wesentlichen von drei Faktoren negativ beeinflusst: So entstanden durch die Akquisition der Netmatic Internet/Intranet Solutions GmbH Abschreibungskosten von 4,1 Millionen Euro, außerdem belasteten - vor allem Dotcoms - durch Forderungsausfälle die Kasse mit 1,1 Millionen Euro. Aufwendungen für die angelaufene Internationalisierung beliefen sich auf weitere 0,8 Millionen Euro. Diese Belastungen konnte

das Unternehmen nach eigenen Angaben aufgrund geringer Kapazitätsauslastung , niedriger Margen im Kerngeschäft und einem höheren Preisdruck nicht auffangen.