Besonders geeignet für Entwicklungsingenieure:

Simulationsprogramm für den PC

11.09.1987

WIESBADEN (pi) - Für die computerunterstützte Entwicklung und Optimierung hochentwickelter technischer Geräte hat das Ingenieurbüro für Naturwissenschaft und Programmentwicklung (INP) das Paket Kobra3 entwickelt, das bisher nur in Teilen und auf Großrechnern zur Verfügung stand.

Zielgruppe sind laut Hersteller insbesondere Entwicklungsingenieure, die Anlagen für Teilchentransport konzipieren oder solche Anlagen betreiben.

Die Programme nutzen, je nach Anwendung, Finite-Elemente- oder Finite-Differenzen-Methoden, um dann direkt oder iterativ mit dem SOR-Verfahren (sukzessive Überrelaxationsmethode) die Lösung der Laplace- oder Poisson-Gleichung zu berechnen. Spezielle Anwendungen sind unter anderem die Optimierung von Implantationsanlagen in der Halbleitertechnologie oder die Metallveredelung, aber auch Elektronenstrahlführungssysteme, wie sie beispielsweise in Kameras und Bildröhren vorhanden sind.

Die nötige Hardware für Kobra3 kann bei Bedarf mitgeliefert werden. Mindestanforderungen sind eine Rechnereinheit, Festplatte (20 MB), Diskettenlaufwerk, Bildschirm und Drucker oder optional ein Plotter. Unterstützt werden Systeme, die unter MS-DOS laufen sowie die neue Generation von 68000-Rechnern. Das Programm bietet seinen Entwicklern zufolge eine komfortablere Benutzeroberfläche, als das gewöhnlich bei 68000-Systemen im technisch-wissenschaftlichen Bereich der Fall ist. Umfangreichere Versionen der Software können auch auf Workstations installiert werden. Das Paket ist sofort lieferbar und kostet ab 15 000 Mark aufwärts, je nach Konfiguration.

Informationen: INP, Ingenieurbüro für Naturwissenschaft und Programmentwicklung, Klopstockstraße 25, 6200 Wiesbaden.