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Musik-Streaming-Dienst

Simfy schließt weitere Finanzierungsrunde ab

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Simfy hat eine weitere Finanzierungsrunde abgeschlossen und will im zweiten Quartal 2012 den Break-even erreichen.

Für das Gesamtjahr peilt Simfy nach eigenen Angaben einen Umsatz "in deutlich zweistelliger Millionenhöhe" an. Die Geldgeber der neuen Finanzierungsrunde sind Earlybird Venture Capital, Dumont Venture, NRW.BANK und Klaus Wecken. Insgesamt hat Simfy nun 30 Millionen Euro Wagniskapital erhalten.

Mit simfy können Musikfans auf über 16 Millionen Musiktitel per Stream zugreifen, Musik hören, Playlisten zusammenstellen und mit ihren Freunden über Social Networks austauschen. Nutzer können zwischen werbefinanzierten Angeboten und kostenpflichtigen Premiumdiensten wählen; CEO Gerrrit Schumann spricht von einer "sehr gesunden Prozentzahl an zahlenden Premiumkunden". Für 2012 steht die Expansion in weitere Märkte mit einer Reihe von Partnern auf dem Programm, der nächste Launch ist innerhalb der nächsten 30 Tage im ersten außereuropäischen Markt vorgesehen. Bislang ist Simfy in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie Belgien verfügbar.

Die Produktstrategie von Simfy legt den Schwerpunkt auf das Entdecken neuer Musik. "Neben redaktionellen Empfehlungen und der Integration in soziale Netzwerke werden wir zukünftig neue Wege gehen und Music Discovery ganz neu definieren - mit dem Ergebnis ganz persönlicher, aktueller und relevanter Empfehlungen", verspricht CEO Schumann "Da sehe ich eine ganz klare Lücke im Markt."