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Siemens steht zu seiner Handy-Prognose

11.01.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nachdem Weltmarktführer Nokia im letzten Jahr weniger Handys verkauft hatte als von so manchem Analysten erhofft (Computerwoche online berichtete), fühlt sich nun Siemens, seines Zeichens immerhin viertgrößter Hersteller von Mobiltelefonen weltweit, zu einer optimistischen Nabelschau genötigt. Die "Financial Times" zitiert Bereichsvorstand Rudi Lamprecht mit der Aussage, Siemens sehe keinen Anlass, von seiner bisherigen Prognose einer Verdoppelung der verkauften Stückzahlen abzurücken. Im vergangenen Geschäftsjahr hatte Siemens 24 Millionen Handys unters Volk gebracht.

"Es ist zu früh, um von einer Sättigung zu sprechen, sogar in Europa", erklärte Lamprecht. Der Markt werde in den kommenden drei Jahren erst einmal mit 20 bis 25 Prozent weiter wachsen, und Siemens hoffentlich noch stärker.