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Siemens setzt Verjüngung des Vorstandes fort

24.04.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Mit dem 46-jährigen Johannes Feldmayer ist ein weiterer Vertreter der jüngeren Manager-Generation in den Zentralvorstand von Siemens aufgerückt. Im November waren bereits ICN-Chef Thomas Ganswindt (42) und Klaus Kleinfeld (45), Chief Executive Officer von Siemens USA, in das oberste Führungsgremium bestellt worden. Feldmayer war seit zwei Jahren verantwortlich für die Konzernstrategie. Diese Aufgabe wird er auch innerhalb des 14-köpfigen Zentralvorstandes weiter wahrnehmen.

Der Manager stieg bereits 1977 bei Siemens ein, wo er als Lehrling begann und sich dann Schritt für Schritt die Karriereleiter hocharbeitete: Bis 1983 war er im Bereich Datenverarbeitung tätig, unter anderem als Projektkaufmann in Südafrika. Später übernahm er Controlling-Aufgaben bei Siemens-Gesellschaften in Alpharetta/USA. Von 1993 bis 2001 arbeitete er in den Bereichen Automation and Drives und Medical Solutions, wo er bis zum Bereichsvorstand aufstieg.

Einen Wechsel gibt es auch an der Spitze der Siemens Dematic AG: Nachdem die Integration der Mannesmann Dematic AG mit dem Siemens-Bereich Produktions- und Logistiksysteme abgeschlossen ist, zieht sich Vorstandsvorsitzender Dietmar Straub zurück. Auf ihn folgt Johann Löttner (53), bisher Finanzvorstand der Siemens VDO Automotive AG. (am)