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Siemens legt Teile von ICN und I&S zu neuer Sparte zusammen

18.11.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Siemens AG gründet zu Anfang kommenden Jahres einen neuen, rechtlich selbständigen Geschäftsbereich für Montage und Services, in den rund 6500 bislang in den Sparten ICN (Information & Communication Networks) sowie I&S (Industrial Services and Solutions) beschäftige Mitarbeiter überführt werden sollen. Rund 4100 ICNler und 2400 I&Sler werden der neuen Sparte zugeschlagen. Bezahlt werden sollen sie nach einem Servicetarif-Vertrag, der unter anderem flexible Arbeitszeitregelungen und erfolgsabhängige Einkommensbestandteile beinhalte, teilte der Münchner Konzern heute am Nachmittag mit.

Siemens hofft, dass die in ihrer heutigen Form nicht mehr wettbewerbsfähigen Einheiten neu aufgestellt eine reelle Chance haben, sich auf dem Markt zu behaupten. Personalchef Peter Pribilla bezeichnete die zusammen mit dem Gesamtbetriebsrat unterzeichnete Regelung als "Erfolg" und "wichtigen Beitrag zur Restrukturierung der Bereiche ICN und I&S". Die Einheiten könnten weiterhin im Unternehmen geführt werden und den Kunden wie bisher qualitativ hochwertige und flächendeckende Serviceleistungen bieten. (tc)