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Siemens investiert 3,1 Milliarden Mark in Asien

27.06.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Münchner Siemens AG plant mit Investitionen in Höhe von mehr als 3,1 Milliarden Mark ihre Position im asiatischen Mobilfunkmarkt auszubauen. Das Geld soll vor allem für die Bereiche Forschung, Marketing und Entwicklung sowie für den Aufbau neuer Produktionsstätten verwendet werden. Außerdem will Siemens gemeinsam mit der chinesischen Akademie für Telekommunikationstechnologien (CATT) den neuen Kommunikationsstandard TD-SCDMA entwickeln. Der Konzern plant seinen Mobilfunk-Marktanteil in Asien bis zum Jahr 2002 von acht auf 15 Prozent zu steigern. Bereits im vergangenen Jahr konnte Siemens seinen Handy-Absatz auf dem asiatischen Markt um 170 Prozent auf 3,8 Millionen verkaufte Geräte steigern. Rudi Lamprecht, Sprecher des Siemens Bereiches Information and Communication Mobile, sieht Asien als den potenziell größten Markt für den elektronischen Handel per Handy.

Sollte das Unternehmen seine Ziele erreichen, wäre der Konzern nach Nokia und Motorola, der dritt größte Anbieter von Mobilfunkgeräten.