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Siemens ICM expandiert in Asien

04.07.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Siemens´ Mobilfunksparte Information and Communication Mobile (ICM) will mittelfristig zur Nummer zwei im asiatischen Mobilfunkmarkt (ohne Japan und Korea) werden. Bereichsvorstand Lothar Pauly kündigte auf einer Pressekonferenz in Peking an, der Konzern wolle seine jährliche Produktionskapazität in Shanghai von bisher zehn auf 14 Millionen Handys ausbauen. Dazu investiert Siemens rund 60 Millionen Dollar. Weitere rund 250 Millionen Dollar fließen in den Ausbau dreier neu gegründeter Kompetenzzentren, mit denen ICM in Peking, Shanghai sowie Singapur insgesamt 320 neue Stellen schafft.

Bei Mobiltelefonen liegt Siemens nach eigenen Angaben im eigenwillig definierten Asien - ohne Japan und Korea, wie gesagt - zurzeit mit rund zwölf Prozent Marktanteil auf Platz drei; in China mit zirka dreizehn Prozent sogar etwas besser. Bei der Netzinfrastruktur bedeuten elf respektive 14 Prozent Marktanteil demnach ebenfalls Rang drei des Hersteller-Rankings.