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Siemens Com soll aus eigener Kraft wachsen

01.07.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Siemens-Konzern will seine Kommunikationssparte (Siemens Com) ohne fremde Hilfe auf Vordermann bringen. Eine Fusion mit einem großen Konkurrenten wie Alcatel oder Nortel lehnte Spartenchef Lothar Pauly im Gespräch mit dem "Handelsblatt" ab. "Solche Mega-Merger sind viel zu komplex. Da müssen sie viel zu viel Geld in die Hand nehmen, um die Synergien zu heben."

Wegen der schlechten Zahlen des Kommunikationsgeschäfts von Siemens war zuletzt immer wieder spekuliert worden, die Münchener könnten sich mit einem ihrer großen Wettbewerber zusammenschließen. Pauly betonte jedoch, die größte Sparte des Technologiekonzerns werde den Umschwung aus eigener Kraft schaffen: "Wir müssen und wir wollen wachsen. Das wird uns vor allem durch Innovationen gelingen, denn das ist unser Lebenselixier." (dpa/tc)