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Siemens Acht-Wege-Server ohne Linux

12.07.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Wenn Siemens Computer Systems (SCS) im Herbst - der genaue Zeitpunkt ist noch ungewiß - seinen "Primergy"-Server mit acht "Xeon"-Prozessoren und selbstentwickeltem Chipsatz (CW Infonet berichtete) auf den Markt bringt, werden die Kunden nicht wie bislang geplant auch das quelloffene Unix Linux als Betriebssystem wählen können. Statt dessen stehen Windows NT und SCO Unixware zur Auswahl. Der Brancheninformationsdienst "Computerwire" kolportiert, die Benchmark-Test unter Linux seien so katastrophal ausgefallen, daß Siemens auf eine Version mit besserer Multiprozessor-Unterstützung warten wolle. Der Hersteller kooperiert mit den Linux-Distributoren Red Hat Software (USA) und SuSE (Deutschland).