Sieger und Verlierer am IT-Arbeitsmarkt

Karriere in der IT ist ihr Leib- und Magenthema - und das seit 18 Jahren. Langweilig? Nein, sie endeckt immer wieder neue Facetten in der IT-Arbeitswelt und in ihrem eigenen Job. Sie recherchiert, schreibt, redigiert, moderiert, plant und organisert.
Vom Aufschwung der Branche profitieren nicht alle. Die Unternehmen bevorzugen lernbereite, offene und mobile Mitarbeiter.

Uneingeschränkt positive Nachrichten über den IT-Arbeitsmarkt wollte selbst Jörg Menno Harms zum CeBIT-Auftakt im Karrierezentrum der COMPUTERWOCHE nicht verkünden. "Die Talsohle haben wir durchschritten, aber der Umbau der Branche geht weiter. Auf der einen Seite suchen die Unternehmen händeringend nach Spezialisten, auf der anderen Seite werden aber nach wie vor Jobs abgebaut", beschreibt der Bitkom-Vizepräsident die zwiespältige Lage.

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• warum vom Aufschwung der Branche nicht alle IT-Experten profitieren

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Nach Umfragen unter Mitgliedsunternehmen rechnet der Branchenverband damit, dass in diesem Jahr rund 10 000 neue IT-Jobs dazukommen und dann 750 000 Menschen beschäftigt sein werden.

SAP sucht Generalisten

Die Hoffnungen ruhen nicht nur auf mittelständischen Firmen, sondern auch auf den großen Namen der Branche. So will SAP weltweit 3000 neue Mitarbeiter, davon 600 in Deutschland, einstellen. Im Blickfeld des Walldorfer Softwareherstellers sind vor allem berufserfahrene Fachkräfte, wie Michael Schmitt, Mitglied der Geschäftsleitung von SAP Deutschland, betont: "Im Beratungsbereich reicht das Wissen um einzelne Teilmodule unserer Software nicht aus. Wir brauchen Generalisten, die die Geschäftsprozesse verstehen und auch wissen, wie diese in IT umzusetzen sind."

Standardjobs wandern ins Ausland ab