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Siebel übertrifft Erwartungen der Wallstreet

25.10.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Front-office-Experte Siebel Systems wies im dritten Geschäftsquartal einen Nettoprofit von 71 Millionen Dollar oder 14 Cent je Aktie aus und schlug damit die Prognosen der Analysten nach First Call/Thomson Financial um drei Cent. Die kalifornische Company konnte ihren Gewinn von 27,3 Millionen Dollar oder sechs Cent pro Anteilschein im vergleichbaren Vorjahreszeitraum mehr als verdoppeln. Auch bezüglich des Umsatzes legte Siebel deutlich zu: Die Einnahmen stiegen von 208,5 auf 480,9 Millionen Dollar. Dabei meldete das Unternehmen starke Ergebnisse in allen Produktsparten. Die Lizenzerlöse wuchsen im Vorjahresvergleich um 135 Prozent, die Einnahmen im Bereich Consulting-Services kletterten um 123 Prozent.

Die Anleger reagierten erfreut: Das Siebel-Papier legte am gestrigen Dienstag um 2,94 Dollar zu und notierte zum Börsenschluss bei 112,75 Dollar. Im nachbörslichen Handel gewann die Aktie um weitere drei Dollar auf 115,75 Dollar.