IT-Security

Sicherheitsrisiko iPhone & Co.

Oliver Häußler arbeitet als freier Journalist und Moderator in der IT- und Telekommunikationsbranche. Seine journalistischen, wirtschaftlichen und technischen Erfahrungen sammelte der Kommunikationswissenschaftler während seiner über 20 Jahre langen Tätigkeit als Chefredakteur von renommierten Fachzeitschriften wie der Funkschau, FunkschauHandel, NetworkWorld und als Moderator von Kongressen, Webcasts und zahlreichen Podiumsdiskussionen.
Anzeige  Spätestens seit nun auch das iPhone neben BlackBerry, Notebook oder Smartphone im beruflichen Umfeld eingesetzt wird, steht der mobile Mitarbeiter wieder im Rampenlicht der IT-Sicherheit: So attraktiv mobile Endgeräte auch sein mögen, aus der Perspektive der Netzsicherheit stellen sie eine Sicherheitslücke im System dar.

Für Manager sind sie Spielzeug, Statussymbol und unentbehrliches Equipment im beruflichen wie auch im privaten Umfeld. Den IT-Sicherheits-Verantwortlichen dagegen bereiten sie schlaflose Nächte - die Rede ist von Mobile Devices, die in Form von PDAs, BlackBerrys, Notebooks, Laptops oder Smartphones immer häufiger im Unternehmen eingesetzt werden.

Speziell das iPhone und der BlackBerry bezaubern die Anwender durch Funktionalität gleichermaßen wie durch ihr attraktives Design. Die Folge: Der Einsatz dieser Endgeräte wird nicht allein auf das Unternehmen begrenzt. Durch die zusätzliche private Nutzung entsteht eine neue Sicherheitslücke.

Wer beim Einsatz mobiler Geräte keine Sicherheitsvorkehrungen trifft riskiert nicht nur Angriffe auf sein Netzwerk, sondern gefährdet unter Umständen das gesamte Unternehmen.

Der neue Trend: "Web-to-go"

Trend zur Mobilität: Die steigende Anzahl mobiler Mitarbeiter stellt neue Anforderungen an die Kommunikation.
Trend zur Mobilität: Die steigende Anzahl mobiler Mitarbeiter stellt neue Anforderungen an die Kommunikation.

Markttreiber für diese Entwicklung ist der zunehmende Wunsch nach mehr Mobilität, die sich durch konvergente Mobilfunknetze und leistungsstarke Endgeräte immer komfortabler gestalten lässt. Nach dem Handy-Telefonieren und der mobilen E-Mailanwendung zeichnet sich die Nutzung mobiler Internet-Angebote schon heute als nächster Trend ab: "Mit über zehn Millionen Nutzern hat Mobile Internet in Deutschland den Durchbruch geschafft", lautet das Ergebnis einer Studie zur Zukunft des mobilen Internets von Deloitte. Wegen der aktuell noch einseitigen E-Mailnutzung wollen die Marktbeobachter zwar derzeit nicht von einem wirklichen Massenmarkt sprechen. Sie gehen jedoch davon aus, dass bei einer endgültigen Marktdurchdringung des 3G-Standards bei Mobilfunkgeräten die "Nutzer so selbstverständlich wie heute über stationäre Computer in absehbarer Zukunft mit mobilen Endgeräten im Web surfen und E-Mails schreiben." Bis Ende 2012 erwarten Experten eine Verdopplung der heutigen Nutzerzahlen.