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Sicherheitslücke lässt Hacker auf Solaris-Rechner

27.11.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Durch einen Speicherüberlauf können sich Hacker vollen Zugriff auf Rechner verschaffen, die unter Suns Unix-Derivat Solaris laufen. Der Fehler steckt im XFS (X Windows Font Service), der für die Darstellung von GUI-Schriften (Graphical User Interface) auf angeschlossenen Clients zuständig ist. Laut CERT (Computer Emergency Response Team) sind die Versionen 2.5.1, 2.6, 7, 8 und 9 für Sparc- sowie Intel-CPUs betroffen.

Die Sicherheitslücke ist bekannt, sagte Sun-Sprecher Brett Smith. Ein Patch sei in der Entwicklung, es gebe jedoch noch Probleme beim Testen. Sicherheitsexperten empfehlen, den XFS zu deaktivieren, bis die Fehlerbereinigung verfügbar ist. (lex)