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Sicherheitsloch in Microsofts Hotmail

04.02.1999
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) – Hotmail, der kostenlose E-Mail-Service von Microsoft, arbeitet gerade an einem Patch für ein Sicherheitsloch in seiner Software. Normalerweise ist es nicht möglich, anonym Nachrichten zu versenden. Anwender lassen sich zwar häufig unter einem falschem Namen registrieren, die IP-Adresse des neuen E-Mail-Nutzers wird aber sicherheitshalber registriert und bei Verdacht auf illegale Aktivitäten an die Polizei weitergegeben. Durch einen Trick können die Sicherheitsvorkehrungen ausgehebelt werden. Damit wären Web-Surfer theoretisch in der Lage, Todesdrohungen oder Verleumdungen zu verschicken, ohne identifiziert zu werden. Der Verdacht würde in diesem Fall auf den Besitzer der verwendeten IP-Adresse fallen.