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Sicherheitsbedenken gegen IBMs PC-Deal mit Lenovo

27.01.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der geplante Verkauf von IBMs PC-Sparte and die chinesische Lenovo Group hat in den USA Sicherheitsbedenken ausgelöst. In einem Brief an US-Finanzminister John Snow fordern drei republikanische Kongressabgeordnete, den Deal gründlicher als bislang vorgesehen unter die Lupe zu nehmen. Angesichts des fragwürdigen Verhältnisses zwischen privaten Unternehmen in kommunistischen Staaten und deren Regierungen sei es im öffentlichen Interesse, den Zeitraum für eine Überprüfung der Transaktion zu verlängern, argumentieren die Politiker.

Wie im Dezember 2004 bekannt wurde, will IBM seine PC-Sparte für 1,25 Milliarden Dollar in bar und Aktien an den chinesischen PC-Hersteller Lenovo veräußern. Geplant ist ein neues Unternehmen mit Hauptsitz in Raleigh, North Carolina, an dem die Chinesen die Mehrheit halten. Lenovo soll zudem den Namen IBM sowie weitere Handelsmarken fünf Jahre lang verwenden dürfen. (wh)