Ratgeber

Sichere und rechtskonforme Cloud-Umgebungen

24.02.2013 | von Roger  Scheer

Trust-Infrastrukturen vertraglich sichern

Rechenzentren, die Security-Verantwortung partiell an Cloud-Provider übertragen, müssen deren Systemen vertrauen können. Das Cloud-Modell setzt somit eine Trust-Infrastruktur voraus, in der sich sämtliche Beziehungen und Prozesse zwischen den Cloud-Partnern lückenlos verifizieren lassen. Etliche Elemente einer solchen Trust-Infrastruktur werden bereits von vielen Providern eingesetzt. Sie lassen sich von hier aus nahtlos auf private, aber auch auf öffentliche Clouds ausdehnen. Notwendig dafür ist insbesondere ein Cloud-weites, durchgängiges (End-to-End)-Identitäts-Management, das neben starker Zwei-Faktoren-Authentifizierung auch risikobasierte Funktionen umfasst, zum Beispiel kontextbezogene Verhaltensprotokollierung. Clouds basieren per se auf einer virtualisierten Multi-Mandanten-Architektur, die Anwender aus vielen Organisationen versorgt. Deren Daten lassen sich via Virtualisierung effektiv gegeneinander abschotten – nicht nur auf Dateiebene, sondern auch auf Satz-, Feld- und Blockebene. Effizient umsetzen lässt sich dies allerdings nur mit einem flexibel steuerbaren Rahmenwerk an Richtlinien, das den gesamten Lebenszyklus schutzwürdiger Informationen abdeckt.

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