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Sichere IT für mobile Mitarbeiter

Sichere mobile IT-Infrastruktur für Mitarbeiter im weltweiten Einsatz

Thomas Fischer schreibt seit über 20 Jahren für unterschiedliche namhafte PC-Zeitschriften über IT-Themen sowie Business-Software, war beteiligt an der Entwicklung von Konzepten neuer IT-Magazine und arbeite mehrere Jahre in einem Verlag im Bereich Corporate Publishing. Sein Slogan ist: Technik einfach erklärt..
Die Datensicherheit des IT-Equipments spielt für Unternehmen und Organisationen mit mobilen Mitarbeitern eine besonders große Rolle. IT-Verantwortliche stellt eine sichere mobile IT-Infrastruktur aber vor große Herausforderungen: Sie müssen eine ausgeglichene Balance finden zwischen der Effektivität der Sicherheitsmaßnahmen und deren Akzeptanz bei den Mitarbeitern im Unternehmen.

Kein Unternehmen kann es sich leisten, die Sicherheit seiner IT-Infrastruktur zu vernachlässigen. Viel zu groß sind die Risiken, die durch die vielfältigen Bedrohungen entstehen, und fast immer einen empfindlichen finanziellen Schaden für das Unternehmen zur Folge haben. Bekanntlich lauern diese Gefahren nicht nur außerhalb des Firmengebäudes, sondern verstärkt auch innerhalb des Unternehmens, etwa durch ein Fehlverhalten - beabsichtigt oder nicht beabsichtigt - oder Nachlässigkeit von Mitarbeitern im Umgang mit firmenrelevanten Daten oder beim täglichen E-Mail-Verkehr.

Für jeden Mitarbeiter die passende Lösung

Moderne Arbeitsplätze zeichnen sich dadurch aus, dass die Mitarbeiter mit unterschiedlichen, auf ihre jeweilige Tätigkeit angepassten IT-Strukturen arbeiten. So unterscheidet sich das IT-Equipment eines Büro-Mitarbeiters von dem eines Meeting-Spezialisten, der die meiste Zeit seiner Arbeitstages in Meetings und Konferenzen verbringt. Auch ein Business-Traveller, der viel auf Dienstreisen unterwegs ist, oder ein Home-Office Mitarbeiter, der seinen Arbeitsplatz außerhalb des Unternehmens hat, benötigen ebenfalls speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Technik, Hardware und Software. Wichtig dabei ist jedoch immer, dass die eingesetzten Maßnahmen für eine sichere mobile IT-Infrastruktur optimal wirken, ohne dabei die Produktivität der Mitarbeiter zu beeinträchtigen. Genau vor dieser Herausforderung stand die United Nations Foundation, deren Mitarbeiter weltweit im Einsatz sind und dabei mobile IT-Strukturen nutzen.

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Besonders hohe Sicherheits-Anforderungen

Die United Nations Foundation ist eine unabhängige Stiftung, die mit ihrer Arbeit die Ziele der Vereinten Nationen fördern will. Die gemeinnützige Organisation wurde 1998 ins Leben gerufen, um die UN bei wichtigen Themen wie Klimawandel, Gesundheit, Frieden und Sicherheit, Bekämpfung der Armut sowie Stärkung der Rechte von Frauen zu unterstützen.

Die Anforderungen an den Datenschutz sind aufgrund der zum Teil politisch brisanten Themen der Arbeit besonders hoch und konnten mit der alten Technik nicht mehr erfüllt werden. Daher war eine Lösung gefragt, die den Datenschutz im Vergleich zur alten Struktur um ein Vielfaches verbessert. Gleichzeitig sollte eine neue IT-Umgebung installiert werden, die das zukünftige Wachstum der Stiftung unterstützt und den mehr als 300 Mitarbeitern mobile Funktionen rund um den Globus bietet.

Da die meisten Mitarbeiter der Stiftung für ihre Tätigkeit ältere Notebooks nutzten, gab es zunehmend immer mehr Sicherheitskonflikte. Abhilfe wurde zunächst dadurch geschaffen, dass der Zugriff auf die Daten im Büro über ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) und Remotedesktopverbindung erfolgte. Als dauerhafte Lösung war das allerdings nicht tragbar.

Leistungsstarke und sichere Technik für alle Mitarbeiter

Für ihr geplantes neues Büro in Washington D.C. benötigte die Stiftung eine neue IT-Infrastruktur. In diesem Zusammenhang entschlossen sich die Verantwortlichen, zugleich auch neue mobile IT-Geräte für die meisten Mitarbeiter anzuschaffen. Wichtig dabei war eine hohe Skalierbarkeit der IT-Infrastruktur, die dem geplanten Wachstum der Stiftung über die nächsten Jahre erfolgreich standhält und die Zukunftsfähigkeit der United Nations Foundation garantiert.

So beauftragte die Stiftung das Unternehmen Dell zur Implementierung neuer Mobil-, Rechen- und Sicherheitstechnologien. Um die zunehmende Mobilität der Mitarbeiter gerecht zu werden, wurden daher mehr als 250 Dell Latitude Notebooks E7450 mit Intel® Core™ Prozessor angeschafft. Für die Sicherheit der Daten sorgt dabei die Software Dell Data Protection | Encryption (DDP|E). Andrew Matemu, IT-Manager der Stiftung, meint dazu, dass diese Notebooks die leistungsstärksten sind, die es für die Arbeitsumgebung seiner Mitarbeiter am Markt gibt.

Zugleich migrierte die Stiftung zu Microsoft Office 365. Das damit einsetzbare Skype für Business versetzt die Mitarbeiter in die Lage, einfach und effizient Audio- und Videokonferenzen abzuhalten. Zu Unterstützung dieser Technologie setzte die Stiftung im neuen Büro WLAN-Controller Dell Networking W-3400 sowie Access Points Dell W-AP105 und W-AP175 ein.

Moderne Cloud-Strukturen sichern die Zukunftsfähigkeit

Im weiteren Schritt nahm die UN Foundation eine neue Private Cloud in Betrieb. Hierfür wurden Dell Server der Dell PowerEdge Familie mit Intel® Xeon® Prozessoren eingesetzt. Als Virtualisierungs-Software kommt VMware zum Einsatz, die zudem die eingesetzten Speicher-Arrays der Dell Storage PS-Serie unterstützt. Des Weiteren ist die Cloud-Struktur mit Dell Networking S4810 Switches ausgestattet.

Um einen hohen Sicherheitsstandard zu garantieren, entschloss sich die UN Foundation für eine Partnerschaft mit Dell SecureWorks. Damit ist die Netzwerksicherheit rund um die Uhr gegeben. Neben der OpenManage Essential Software für das Management von Updates- und Wartungsaufgaben der virtuellen Server-Landschaft kommen außerdem die System Management Appliance KACE K1000 und K2000 zum Einsatz. So lassen sich beispielsweise bequem, sicher und effizient Festplatten-Images aller eingesetzten Desktops, Notebooks und Server verwalten. Waren zuvor für die Bereitstellung eines PCs viele Stunden Arbeit zur Installation und Einrichtung notwendig, ist das nun in einer Stunde erledigt.

Das Dell OpenManage Systemverwaltungsportfolio bietet innovative Lösungen, wie die iDRAC Quick Sync Lösung. Grundlegende Funktionen der Lebenszyklusverwaltung der Server lassen sich damit vereinfachen und automatisieren, etwa in Kombination mit einem Android-Smartphone zur schnellen Überprüfung des Systemzustands.
Das Dell OpenManage Systemverwaltungsportfolio bietet innovative Lösungen, wie die iDRAC Quick Sync Lösung. Grundlegende Funktionen der Lebenszyklusverwaltung der Server lassen sich damit vereinfachen und automatisieren, etwa in Kombination mit einem Android-Smartphone zur schnellen Überprüfung des Systemzustands.
Foto: Dell

Fazit

Die Entscheidung der UN Foundation für eine komplett neue IT-Struktur hat die zuvor gesteckten Ziele einer viel höheren Datensicherheit und einer Verbesserung der Produktivität der Mitarbeiter erreicht. Rund um den Globus profitieren nun die Mitarbeiter von einer wesentlich besseren Kommunikation und Zusammenarbeit. Letztendlich profitiert davon auch die Stiftung selbst. Beispielsweise haben de IT-Mitarbeiter nun mehr Zeit, um sich intensiver Innovationen und strategisch wichtigen Aufgaben zu widmen.

Letztendlich ist auch das Ziel erreicht, kritische Daten sicher zwischen dem Büro und den mobilen Geräten weltweit auszutauschen. Durch den Einsatz kostengünstiger Kommunikationssoftware wie Skype für Business konnte die Stiftung die Kosten für Kommunikation immerhin um die Hälfte reduzieren.

Weiterführende Links

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