Media Engagement

Shazam macht jetzt in Social TV

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Die meisten Smartphone-Nutzer kennen Shazam bislang vor allem als App, die unbekannte Musikstücke erkennen kann.
Das hier weiß Shazam for TV zum Beispiel über Jimmy Kimmel Live.
Das hier weiß Shazam for TV zum Beispiel über Jimmy Kimmel Live.
Foto: Shazam

Dieses Feature hat Shazam sehr schnell sehr populär gemacht - inzwischen kommt die App nach Angaben des Betreibers auf mehr als 250 Millionen Nutzer weltweit. In den USA will sich Shazam mit seiner neuen App "Shazam for TV" nun neue Märkte und Erlösquellen erschließen. Sie soll als "Second Screen" Zusatzinformationen und Interaktion zu jeder Fernsehsendung bieten.

Zu den Features gehören neben der Erkennung von Musikstücken (klar) Informationen zur Besetzung, Daten, Fakten und kleine Geschichten ("Trivia"), Gerüchte zu Stars und Sternchen ("Celebrity Buzz"), "Social Sharing" über Live-Twitter-Feeds zu jeder Sendung und Links zu weiterführenden Informationen bei IMDB, Wikipedia und Co.

In dieser Form funktioniert Shazam for TV zunächst nur in den USA. In Westeuropa gibt es Interaktivität bislang nur im Rahmen von Werbespots. Das volle Programm will Shazam in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien "in den kommenden Monaten" aber ebenfalls unterstützen.

Eine Werbe-Infografik von Shazam mit allerlei Fakten zum Unternehmen
Eine Werbe-Infografik von Shazam mit allerlei Fakten zum Unternehmen
Foto: Shazam

Darüber hinaus verstärkt Shazam in seinen Smartphone-Apps die sozialen Funktionen. Besonders eng fällt die Verzahnung mit Facebook aus, alternativ können Nutzer aber Vorlieben und Inhalte auch mit Twitter oder Google+ teilen.