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Sharp präsentiert Linux-PDA für Unternehmen

26.11.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Sharp hat den ersten PDA (Personal Digital Assistant) der Linux-basierenden "Zaurus"-Baureihe für Unternehmensanwender vorgestellt. Der "SL-6000" bietet ein Display mit einer Diagonalgröße von vier Zoll (10,16 Zentimeter) und VGA-Auflösung (480 x 640 Bildpunkte). Zwischen Display und Bedienfeld mit Funktionstasten befindet sich eine QWERTY-Tastatur. Bei Bedarf lässt sich der PDA zusammenschieben, so dass die Tastatur unter dem Display verschwindet.

Zur weiteren Ausstattung zählen ein "PXA255"-Prozessor von Intel mit einer Taktrate von 400 Megahertz, 64 Megabyte Flash-Speicher, von denen 25 Megabyte als Speicherplatz zur Verfügung stehen, sowie 64 Megabyte RAM (Random Access Memory). Beim Betriebssystem handelt es sich um die Linux-Variante "Open PDA" von Metrowerks. Das System beinheltet unter anderem den Web-Browser von Opera, E-Mail-Software, ein Adressbuch und einen PIM (Personal Information Manager) sowie Office-Anwendungen von Hancom.

Sharp bringt das Gerät in drei Varianten auf den Markt. Während das Basismodell "SL-6000N" keine Netzwerkfunktionen bietet, lässt sich das "SL-6000L" an Wireless-LANs der Kategorie 802.11b anbinden. Das "SL-6000W" unterstützt darüber hinaus Bluetooth. Die Geräte messen im zusammengeschobenen Zustand 80 x 158 x 20 Millimeter und wiegen je nach Ausstattung zwischen 255 und 264 Gramm.

Verfügbar ist die Zaurus-6000-Reihe ab Mitte Dezember zu Preisen ab rund 850 Dollar - zunächst allerdings nur in Japan. Laut Sharp gibt es noch keine Pläne, den Linux-PDA auch in den USA und Europa anzubieten. (lex)