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SGI erweitert Altix 3000 auf 256 Prozessoren

10.03.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Silicon Graphics (SGI) liefert ab heute eine Version seines Supercomputers "Altix 3000" mit 256 Prozessoren für ein Single Image des Betriebssystems Linux aus. Eine noch größere Variante mit dann 512 CPUs ist für Ende des Jahres in der Pipeline. Bislang waren nur 64 Prozessoren mit einer Betriebssysteminstanz möglich. Der Betatest für höhere Skalierung lief seit September vergangenen Jahres und so erfolgreich, dass die ursprünglich angepeilte Konfiguration mit 128 CPUs übertroffen wurde. Der Altix 3000 arbeitet mit Itanium-2-Prozessoren von Intel.

Geclusterte Versionen des Rechners mit mehr als einem System Image sind ebenfalls zu haben, und zwar mit vier bis 512 Prozessoren. Bereits für Mai plant SGI hier eine Variante mit 1024 Prozessoren.

Der Altix 3000 wird damit in absehbarer Zeit die MIPS-basierende "Origin 3000" als skalierbarstes SGI-System ablösen. Aufgrund dessen Beschränkungen bei der Speicherverwaltung dürfte es über die aktuell möglichen 512 Prozessoren mit einem System Image nicht hinauskommen. Für die Itanium-Linie sind hingegen bereits 2048 Wege angedacht, und seine nächste System-Bus-Generation "Numalink 4" wird SGI nur mehr in den Altix-Servern einsetzen. (tc)