Microsoft

Service Pack 1 für Office für Mac 2011 kommt

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Microsoft veröffentlicht in der kommenden Woche das erste größere Update - Service Pack 1 oder kurz SP1 - für sein Mac-Office-Paket.

Das SP1 bringt wichtige Änderungen vor allem für Nutzer der Mac-Version von Outlook. Diese unterstützt künftig den Abgleich auch von Kalender, Aufgaben und Notizen über die systemweiten Sync Services von Mac OS X.

"Verschlimmbesserung" wäre wohl der richtige Ausdruck für die Änderungen in Outlook 2011...
"Verschlimmbesserung" wäre wohl der richtige Ausdruck für die Änderungen in Outlook 2011...
Foto: Microsoft

Dumm nur, dass Apple gleichzeitig erhebliche Änderungen an seinem Online-Dienst "MobileMe" vornimmt. Aufgrund des neuen Kalenders, der bis zum 5. Mai für alle Nutzer eingeführt wird, lässt sich der Outlook-Kalender dann nämlich nicht mehr via MobileMe drahtlos synchronisieren, sondern nur über iTunes und damit via Kabel. "Hoffentlich betreffen Apples Änderungen nicht allzu viele von Euch", schreibt Pat Fox von Microsoft im Office-for-Mac-Blog (wohl wissend, dass das Gegenteil der Fall ist).

"Das SP1 ist ein großer Schritt nach vorn. Wir wissen aber auch, dass wir noch eine Menge zu tun haben, besonders was die bessere Integration mit weiteren Services angeht", schreibt Fox es weiter. "Wir wissen, dass diese für einige von Euch wichtiger Bestandteil Eurer Workflows sind, können aber aktuell nichts über mögliche künftige Updates sagen. Aber wir arbeiten weiter daran." Für die Ankündigungen hagelt es entsprechend deftige Kommentare.

Als weitere Neuerungen im SP1 für Office für Mac 2011 kündigt Microsoft noch die Unterstützung von Exchange-basierenden Server-Regeln, einen Umleitungs-Knopf (bei dem Antworten an weitergeleitete Nachrichten direkt an den Absender gehen), eine "Erneut-Senden-Funktion" (alle Outlook) sowie die Integration von Solver in Excel an.