IBM öffnet neues Kapitel des x86-Marktes

Servertechnologie der nächsten Generation

Dr. Klaus Manhart hat an der LMU München Logik/Wissenschaftstheorie studiert. Seit 1999 ist er freier Fachautor für IT und Wissenschaft und seit 2005 Lehrbeauftragter an der Uni München für Computersimulation. Schwerpunkte im Bereich IT-Journalismus sind Internet, Business-Computing, Linux und Mobilanwendungen.
Neu designte System x-, BladeCenter- und iDataplex-Systeme maximieren die Leistung neuer Intel-Prozessoren und bringen Verbesserungsmöglichkeiten bei Energiemanagement, Kostenreduzierung und Risikomanagement.

IBM hat eine neue Reihe Intel-basierter Server vorgestellt, die es Kunden ermöglichen, cloud-konzeptbasierte Rechenzentren aufzubauen und dabei die Kosten im Griff zu behalten, die mit Management, Energieverbrauch und Sicherheit beim Betrieb einer großen Anzahl von Servern verbunden sind. Die neue Generation der IBM Server maximiert dabei die Leistung der neuen Intel-Quad-Core-Prozessortechnologie (Xeon 5500).

Die Ankündigung stellt den umfassendesten Upgrade der IBM x86-Familie seit langer Zeit dar. Im Kern bieten die neuen Systeme signifikante Verbesserungen in der Prozessorleistung, bis zu 3,5 mal mehr Bandbreite für Technical Computing, bis zu 2,25 mal mehr Leistung für Unternehmensanwendungen, und annähernd die doppelte Rechenleistung für rechenintensive Anwendungen wie Business Intelligence.

Prozessorleistung nutzen, Stromverbrauch beachten

IBM hat vier neue x86-basierte Systeme entwickelt, die nicht nur die Prozessorleistung ausnützen, sondern besondere Fähigkeiten mitbringen, die Schlüsselherausforderungen in den heutigen modernen Rechenzentren betreffen. Dabei geht es insbesondere um die hohen Kosten für Stromverbrauch und IT-Management, während Prozessoren oft nicht voll ausgelastet sind.

Darüber hinaus hat IBM auch die System Director Management-Suite erneuert und vereinfacht. Die jetzige Version 6.1 verbindet die wichtigsten Elemente von Tivoli und den anderen IBM Softwarebereichen und ermöglicht Kunden das Management multipler, virtualisierter Umgebungen.

"Diese Lösungen repräsentieren mehr als dreißig Jahre Erfahrung an Systemdesign", sagt Vesna Maric, System x Business Leader IBM Deutschland. "Das Konzept der System x-Serverfamilie folgt einem Open-Engineering-Ansatz, der auch weiter leistungsfähige Hardware und einfache Managementtools integriert."

Weitere Informationen zu IBM, System x, BladeCenter and iDataPlex finden Sie bei www.ibm.com/systems.