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Server-Boom in Westeuropa flacht ab

06.09.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Laut Marktforschungsunternehmen IDC haben im Jahr 2004 die Verkäufe von Servern in Gesamteuropa nach Stückzahlen um 20,5 Prozent und nach Wert um 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr zugenommen. Das liegt noch einmal über der für 2003 registrierten Zunahme von 17 Prozent mehr verkaufter Geräte. Allerdings zeigt der Markt in Westeuropa erste Anzeichen einer Sättigung. Denn hier wurden 2004 nur noch 8,2 Prozent mehr Server verkauft, nach Wert gerade einmal ein Plus von 0,8 Prozent.

Die weniger starke Nachfrage in Westeuropa drückt natürlich auch das Ergebnis für die Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika). Hier war die Zunahme der Server-Verkäufe im zweiten Quartal 2005 die geringste in den letzten neun Dreimonatszeiträumen. Insgesamt wurden in EMEA von April bis Juni dieses Jahres Server für knapp vier Milliarden Dollar verkauft. Als erfolgreichsten Anbieter bezeichnet IDC Hewlett-Packard. (ls)