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Sequoia Capital beteiligt sich an VoIP-Firma Jajah

23.02.2006
Der US-amerikanische Wagniskapitalgeber Sequoia Capital investiert erstmals in Europa - in die österreichische VoIP-Firma Jajah.

Oder sagen wir besser: ex-österreichische Firma. Jajah hat sich mit der Finanzspritze - über deren Höhe Stillschweigen vereinbart wurde - als Inc. inkorporiert und seinen Firmensitz ins Silicon Valley verlegt, wo es demnächst das ehemalige Büro von Google bezieht. Jajah bietet so genannte "webaktivierte Telefonie" an. Dabei werden im Browser zwei Telefonnummern eingetippt, die Jajah dann per Internet-Telefonie zusammenschaltet. Wer möchte, kann das mit zwei Festnetznummern mal fünf Minuten lang kostenlos ausprobieren.

Sequoia hat sich in der Vergangenheit unter anderem schon an Yahoo!, Google, Paypal, Apple und Cisco beteiligt und hat Geld in Firmen stecken, die über zehn Prozent des Nasdaq-Gesamtkapitals repräsentieren. "Jajahs webaktivierte Telefonie ist nicht für sich alleine ein besonderes Produkt, es werden auch anderen Internet-Plattformen von diesem Service enorm profitieren", begründet Sequoia-Mann Haim Sedger das Investment. (tc)