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Sema-Übernahme treibt Atos Origin an

15.02.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der französische IT-Dienstleister Atos Origin hat im Schlussquartal 2004 nach untestierten Zahlen Einnahmen von knapp 1,4 Milliarden Euro erwirtschaftet, 80 Prozent mehr als die 717 Millionen Euro im dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Allerdings resultiert das Umsatzplus in erster Linie aus der Übernahme der Sema Group Anfang 2004. Ohne diese und ohne Währungseffekte wuchsen die Erlöse lediglich um 5,3 Prozent. Im Detail stagnierte der Geschäftsbereich Consulting & Systemintegration auf dieser Basis, während das Outsourcing-Geschäft ein organisches Wachstum von 10,9 Prozent verbuchte.

Im Gesamtjahr legten die Einnahmen um 75 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro zu, im direkten Vergleich erzielte Atos Origin allerdings nur ein Plus von 0,9 Prozent. Dabei wuchsen die Umsätze der Sparte Managed Operations auf 2,77 Milliarden Euro, was einem organischen Wachstum von 5,8 Prozent entspricht. Das Segment Consulting und Systemintegration erwirtschaftete 2,54 Milliarden Euro, das sind vier Prozent weniger als auf gleicher Basis im Vorjahr angefallen war.

Detaillierte Angaben zur Ergebnisentwicklung machten die Franzosen nicht. Atos Origin erklärte lediglich, die operative Marge im Gesamtjahr 2004 habe mehr als sieben Prozent betragen. Die endgültigen Zahlen will der französische IT-Dienstleister am 16. März vorlegen. (mb)