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Linden Lab

'Second Life'-Betreiber streicht Drittel der Stellen

10.06.2010
Der Betreiber der virtuellen Welt "Second Life" streicht nahezu jede dritte Stelle. Das Unternehmen Linden Lab kündigte einen Umbau an, bei dem etwa 30 Prozent der Arbeitsplätze wegfallen sollen.
Geschäftsleute in Second Life Foto: Linden Lab
Geschäftsleute in Second Life Foto: Linden Lab

Linden Lab nannte am Mittwochabend keine Mitarbeiterzahlen. Laut Medienberichten hatte der "Second Life"- Betreiber zuletzt noch mehr als 300 Beschäftigte. Bei "Second Life" können sich Computer-Nutzer als Fantasiefiguren- Avatare - in einer virtuellen 3D-Welt bewegen und miteinander kommunizieren. Vor ein paar Jahren wurde "Second Life" eine große Zukunft vorhergesagt. Die Medien war waren voll von Berichten über eine digitale Wirtschaft, die eine Maklerin von virtuellen Grundstücken angeblich zu einer Millionärin in der echten Welt gemacht haben soll. In dieser Zeit eröffneten auch zahlreiche Unternehmen Filialen in "Second Life" (Deutsch: "zweites Leben").

Der Hype ließ jedoch schnell nach. Während vor allem das Online- Netzwerk Facebook hunderte Millionen neuer Mitglieder anzog, kamen viele Nutzer von "Second Life" nicht mehr wieder. Bisher musste man eine Software herunterladen, um in die virtuelle Welt einzutauchen, nun will das Unternehmen stärker auf Browser- basierte Lösungen setzen. Außerdem will Linden Lab "Second Life" auf mobile Geräte bringen. (dpa/mb)

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