Imagepflege

Sechs Tipps für mehr Security-Akzeptanz

Ralph Dombach hat jahrzehntelange Erfahrung als EDV-Operator und PC-Administrator. Sein Schwerpunkt ist die IT-Sicherheit, seit 1989 beschäftigt er sich auch privat - im Rahmen seines Unternehmens secuteach - mit Security-Schulungen und dem Thema Awareness. Angestellt ist Dombach im IT-Bereich eines großen Versicherungsunternehmens.
Security-Verantwortliche müssen im Spannungsfeld zwischen Anwenderwünschen, einem kostenorientiertem Management und auf Sytem-Performance achtende Administratoren klarkommen. Das ist nicht einfach - aber machbar.

Mit IT-Sicherheit lässt sich kein Geld verdienen und kein Anwender glücklich machen. Deshalb ist das Image der Verantwortlichen oft nicht besonders. Unsere Tipps sollen helfen, die Akzeptanz der Security zu verbessern. Dies ist umso wichtiger, als Sicherheit ein wesentlicher Garant für den Unternehmenserfolg ist - aber nur wenn sie auf breiter Ebene akzeptiert wird.

Sicherheit hat sich in den letzten fünf Jahren massiv gewandelt. Aus dem überschaubaren Umfeld von Regeln und einigen Sicherheitsprodukten wie Virenscannern und Verschlüsselungstools ist eine komplexe, heterogene Landschaft geworden. Doch was nutzen gestaffelte Schutzsysteme, wenn der User am Ende trotzdem aus Unwissenheit und Neugier auf einen Link klickt und dem Trojaner alle Türen öffnet?

Diesem Umstand trägt vor allem Security Awareness Rechnung, die eine Verhaltensänderung beim User erreichen will. Aber oft vergisst man dabei, vor der eigenen Türe zu kehren.