Agile Entwicklung

Sechs Tipps für das Testen

Karin Quack arbeitet als freie Autorin und Editorial Consultant vor allem zu IT-strategische und Innovations-Themen. Zuvor war sie viele Jahre lang in leitender redaktioneller Position bei der COMPUTERWOCHE tätig.
Wer früher testet, hat weniger Aufwand. Diese alte Regel gilt auch in modernen Entwicklungsumgebungen.
Foto: Pixelio/derateru
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Gerade in der agilen Softwareentwicklung ist frühes und häufiges Testen wichtig, so der Softwareanbieter Micro Focus. Das heißt: Diese ohnehin wichtige Aufgabe wird künftig noch an Bedeutung zunehmen. Die meisten Softwareentwickler fassen Tests jedoch mit spitzen Fingern an. Wie lässt sich diese lästige Aufgabe also effizient lösen?

  1. Nicht nur einige, sondern alle für ein Projekt relevanten Testverfahren (Unit-, Funktions- und Last-Tests) müssen möglichst frühzeitig erfolgen. So lassen sich Probleme rechtzeitig erkennen und beheben.

  2. Unit-Tests sollten in die Test-Management-Umgebung integriert werden, um die Testabdeckung zu verbessern. Das spielt vor allem dann eine Rolle, wenn mehrere Konfigurationen zu testen sind.

  3. In den täglichen Build sollten bereits einfache Lasttests eingebaut werden, damit Performance-Probleme so früh wie möglich erkennbar sind.

  4. Durch Automatisierung werden die Tests effizient und wiederholbar. Zudem lassen sich die Ungenauigkeiten vermeiden, die manuelle Prozesse mit sich bringen.

  5. Ansatzpunkte für das Testen sollten schon bei der Entwicklung berücksichtigt werden. Zum Beispiel können sich in bestehende Schnittstellen "Testability Hooks" eingebaut werden. Oder es lassen sich Attribute hinzufügen, die für das Testen nutzbar sind.

  6. Last, but not least kann eine regelmäßige Re-Priorisierung von Test-Aufgaben die Flexibilität des Prozesses sicherstellen.