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Seagate mit gemischtem Ergebnis

14.07.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Seagate Technology hat für sein viertes Fiskalquartal mit einem operativen Gewinn von 22 Cent je Aktie die Prognosen der Analysten um zwei Cent übertroffen. Der Nettogewinn des Unternehmens lag bei 231 Millionen Dollar oder 96 Cent je Aktie. Ein Jahr zuvor hatte der Profit noch 1,02 Milliarden Dollar oder 4,11 Dollar pro Anteilschein betragen. Der Umsatz des Festplattenherstellers gab jedoch im Vorjahresvergleich um fünf Prozent auf 1,55 Milliarden Dollar nach.

Das diesjährige Nettoergebnis beinhaltet neben Investitionsgewinnen auch eine Reihe von Kosten für Restrukturierungen und Akquisitionen. Seagate ist gerade dabei, sich in einem Zwei-Stufen-Programm in eine private Firma umzuwandeln. Zunächst soll der auf Speicher-Mangement-Lösungen spezialisierte Anbieter Veritas Software den Festplattenhersteller erwerben. Damit würden auch die 33-prozentige Beteiligung von Seagate an Veritas zurück in die Hände der Softwareschmiede gelangen. Anschließend soll Seagate an eine Investorengruppe, der Seagate-Manager und Silver Lake Partners angehören, veräußert werden. Der Plan, der im März 2000 verkündet wurde, bedarf noch der Billigung der Aktionäre (CW Infonet berichtete).