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Seagate entlässt 2900 Mitarbeiter

03.06.2004

Mit Entlassungen reagiert der Festplattenhersteller Seagate Technology auf den Preisverfall und die schwache Nachfrage in einigen Marktsegmenten. Insgesamt müssen rund sieben Prozent der Belegschaft gehen, kündigte das Unternehmen an. Konkrete Zahlen wurden nicht genannt. Umgerechnet werden bei knapp 42.000 Mitarbeitern zirka 2900 Stellen gestrichen. Seagate will mit diesem Schritt die operativen Kosten um 150 Millionen Dollar pro Jahr senken. Im laufenden vierten Fiskalquartal, das am 2. Juli endet, fallen Restrukturierungskosten in Höhe von 50 Millionen Dollar an.

Laut Thompson First Call erwarten Analysten, dass Seagate im aktuellen Berichtszeitraum einen Gewinn von einem Cent je Aktie bei Einnahmen von 1,38 Milliarden Dollar ausweisen wird. Laut einer Erklärung des Konzerns hängen die schwarzen Zahlen von der Nachfrage im Juni sowie der weiteren Preisentwicklung ab. Bislang folge das Quartal dem saisonalen Trend, hieß es. Die Branche erwirtschaftet rund die Hälfte ihrer Quartalsumsätze im aktuellen Monat. Konkrete Prognosen gab Seagate indes nicht ab. Jedoch räumte das Unternehmen ein, dass das Segment der PC-Festplatten gegenwärtig schlechter als erwartet läuft. (ajf)