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Seagate auf dem Weg der Besserung

13.10.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nach einer Reihe defizitärer Quartale führen die rigorosen Restrukturierungsmaßnahmen beim Festplattenhersteller Seagate Technology offenbar zum Erfolg. Der Hersteller konnte für das abgeschlossene erste Fiskalquartal (Ende: 1. Oktober 1999) einen Nettoprofit von zwei Millionen Dollar oder einem Cent pro Aktie ausweisen. Ohne die außergewöhnlichen Belastungen durch Sparmaßnahmen und Zugewinne aus dem Verkauf des Backup-Geschäfts an Veritas hätte der Gewinn sogar bei sieben Cent je Anteilschein gelegen. Die Analysten hatte mit Verlusten von sieben Cent pro Aktie gerechnet. Ein Jahr zuvor hatte Seagate ein Minus von 30 Millionen Dollar gemeldet. Die Einnahmen des Herstellers betrugen im vergangenen Quartal 1,68 Milliarden Dollar (Vorjahr 1,55 Milliarden).

Gleichzeitig ernannte Seagate Tom Mulvaney zum Senior Vice-President seiner neuen Internet Solutions Group. Diese soll neuartige Speicherprodukte und -Services für den Zugriff, die Verwaltung und das Speichern Internet-basierter Informationen im Unternehmen und im privaten Bereich entwickeln.