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Software Defined Infrastructure (SDI)

SDI zieht in die Rechenzentren ein

06.05.2016
Immer mehr Unternehmen sehen in SDI einen Lösungsansatz, um die operativen Kosten ihrer Rechenzentren zu senken. Obwohl sich SDI noch in einer frühen Phase befindet, sind Firmen bereit, selbst geschäftskritische Anwendungen darauf laufen zu lassen.

Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle IDC-Studie "Software Defined Infrastructure in Deutschland 2016". Die Teilnehmer der Studie erwarten von Software Defined Infrastructure Verbesserungen sowohl für das Business als auch für den IT-Betrieb. Aus Sicht des Managements geht es in der ersten Linie um die Verringerung der operativen Kosten (35 Prozent der Nennungen). SDI soll hier einen wichtigen Beitrag leisten. Aus der Perspektive der IT liegt der Nutzen vor allem in einem geringeren Wartungsaufwand der Systeme (35 Prozent der Nennungen), der besser planbaren Performance und einem einfacheren Security Management. Gleichzeitig erhoffen sich die Befragten eine Entlastung der IT-Mitarbeiter, die Freiräume für andere Aufgaben schafft - ein weiterer Faktor für mehr Effizienz und Innovation.

Trotz der insgesamt positiven Einschätzung sind sich die Studienteilnehmer der Schwierigkeiten bei der Einführung von SDI durchaus bewusst. So klagen 38 Prozent über fehlende Budgets, 34 Prozent betrachten die hohe Komplexität als ernst zu nehmende Herausforderung. Im Mittelpunkt der Diskussion um die Komplexität stehen dabei Fragen der IT-Architektur. "Für Unternehmen bedeutet die Einführung von SDI häufig einen Spagat zwischen Innovation und mission-critical IT", erläutert Matthias Zacher, Senior Consultant und Projektleiter bei IDC. "Die Verbindung von alten und neuen IT-Welten ist keine triviale Aufgabe. Aber sie ist lösbar, wie die Befragung zeigt."

SDI für geschäftskritische Anwendungen

Immer mehr Unternehmen sehen in SDI eine gute Basis, um Private Cloud, Hybrid Cloud und Multi Cloud Initiativen voranzutreiben. Für 18 Prozent gilt SDI als wichtiger Enabler der Cloud-Strategie, 40 Prozent der Unternehmen unterstützen ihre Cloud-Strategie mit SDI. 25 Prozent der Befragten nutzen SDI sogar für Produktivsysteme. Das zeige, wie groß der Druck in den Unternehmen ist, Geschäftsprozesse mit moderner IT zu unterstützen.

Darüber hinaus planen 40 Prozent der Unternehmen SDI in den nächsten zwei Jahren für geschäftskritische Anwendungen wie ERP, CRM und branchenspezifische Anwendungen einzusetzen, die besonders hohe Anforderungen hinsichtlich Verfügbarkeit, Ausfallsicherheit und Servicequalität stellen. "Viele Unternehmen arbeiten an der Modernisierung ihrer Rechenzentren, um die digitale Transformation zu unterstützen. Sie betrachten Software Defined Infrastructure als einen Weg, den Fachabteilungen kostengünstig flexible und agile IT-Ressourcen zur Verfügung zu stellen", schreiben die Studienautoren.

Für die Studie hat IDC im März 2015 IT-Entscheider aus 252 deutschen Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern befragt. Ziel der Studie war es, Einblicke in die Beurteilung und die Umsetzungspläne von Software Defined Infrastructure (SDI) zu gewinnen. Teilgenommen haben nur solche Firmen, die sich bereits mit dem Thema SDI auseinandergesetzt haben.